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Der PR-Rat
Der DRPR ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der in Deutschland tätigen PR-Fachleute. Seine Träger sind:
- die Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. (>> DPRG),
- die Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (>> GPRA)
- der Bundesverband deutscher Pressesprecher (>> BdP) und
- die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung (>> de'ge'pol)
Der DRPR handelt in Verantwortung gegenüber dem gesamten Feld der öffentlichen Kommunikation. Seine Zuständigkeit ist daher nicht an Personen oder Verbände des Berufsstandes gebunden. Er befasst sich auch mit beanstandeten PR-Vorgängen, die nicht von Mitgliedern der Trägerorganisationen und von Nichtfachleuten ausgelöst oder veranlasst wurden >> Statuten.
Mit seinem Auftrag, kommunikatives Fehlverhalten gegenüber Öffentlichkeiten zu ahnden, ist der PR-Rat eine dem Deutschen Presserat und dem Deutschen Werberat vergleichbare Institution. Seit rund 10 Jahren greift er aktiv in das PR-Geschehen ein: Wie die anderen Räte spricht er öffentliche Rügen und Mahnungen aus, erlässt Verhaltensrichtlinien und nimmt zu kommunikativen Fehlentwicklungen in der Öffentlichkeit Stellung (>> Jahresbericht).
Seinen Urteilen liegen >> PR-Kodizes, >> Verhaltensrichtlinien und die Kodizes der anderen Kommunikationsberufe zugrunde. Der PR-Rat handelt grundsätzlich öffentlich. Alle behandelten Fälle werden publiziert (>> Spruchpraxis).
Auf Grund des gestiegenen Aufkommens an Beschwerdefällen hat der PR-Rat fünf Beschwerdekammern eingerichtet:
Beschwerdekammer I: Finanzkommunikation
Vorsitz Josef Leis in Zusammenarbeit mit Richard Gaul und Manfred Piwinger
Beschwerdekammer II: Politische Kommunikation
Vorsitz Heiko Kretschmer in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Günter Bentele
Beschwerdekammer III: Schleichwerbung Medien (Rundfunk und Fernsehen)
Vorsitz Matthias Rosenthal in Zusammenarbeit mit Stephan M. Cremer, Uwe Dolderer und Richard Gaul
Beschwerdekammer IV: Trennung Redaktion und Verlag
Vorsitz Hans-Peter Maier in Zusammenarbeit mit Monika Prött
Beschwerdekammer V: Internet
Vorsitz Ulrich Nies in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Alexander Güttler und Helmut von Stackelberg
Ausführliche Informationen zu Entstehung, Zuständigkeiten, Ablauf der Ratsverfahren, Strafregister, Beurteilungskriterien des Rates, Moralische Prinzipien der PR-Arbeit, Perspektiven sowie Literaturvorschläge finden Sie unter >> Arbeitsweise und Urteilskriterien.
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| JAHRESBERICHT DES DRPR 2008/2009 |
Verdeckte PR, Schleichwerbung und "Leihbeamte" in Ministerien
waren Schwerpunkte der Ratsarbeit 2008/2009.
Den Jahresbericht mit ausführlichen Fallbeschreibungen gibt es als PDF zum Download
hier
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| DR. HORST AVENARIUS ÜBERGIBT DEN RATSVORSITZ AN RICHARD GAUL |

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"Wir verabschieden uns in Dankbarkeit und verneigen uns vor dem Hüter der PR-Kodizes, der mit Sachverstand, Energie und Weisheit über Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit für den Berufsstand und nicht zuletzt für die Gesellschaft geleistet hat."
Pressemitteilung hier.
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| 20 JAHRE DRPR |

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Grußwort von
Fried von Bismarck hier
Vortrag von
Prof. Dr. Otfried Jarren hier
Rede Toni Muzi Falconi hier
Begrüßung und Ausblick
Dr. Avenarius hier
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| LITERATUR |

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Horst Avenarius: Die Ethik des Kommunizierens, und: Die Normen des Berufsstandes PR, In: Martini, Bernd Jürgen (Hrsg.): Handbuch PR Kap. 3500 und 3510. Neuwied: Luchterhand. (1998)
Weitere Literatur-Empfehlungen finden Sie hier
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| AKTUELLES |

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15.12.2011
Neue Schleichwerbungsrichtlinie veröffentlicht
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat seine neue Schleichwerbungsrichtlinie im Internet veröffentlicht. Sie ersetzt ab sofort die Ratsrichtlinie über Product Placement und Schleichwerbung von 2003. Die neue Schleichwerbungsrichtlinie ist ein verbindliches Regelwerk für alle PR-Praktizierenden.
Ratsrichtlinie zum Download hier
Presseinformation zum Download hier
24.08.2011
Kein Verfahren gegen Stiftung Lesen
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) wird nach dem in den Medien geäußerten Vorwurf der Schleichwerbung in den Unterrichtsmaterialien der Stiftung Lesen kein Verfahren gegen die Stiftung und die beteiligten Unternehmen eröffnen. Der PR-Rat hat die in dem ARD-Magazin Report Mainz vom 9. Mai kritisierten Unterrichtsmaterialien geprüft und festgestellt, dass sie offenkundig nicht als Schleichwerbung einzustufen sind.
Presseinformation zum Download hier
17.08.2011
Verdeckte PR im Internet: DRPR rügt Jung von Matt, Stefan Gbureck und Mercedes-Benz für PR-Aktion „Tramp a Benz“
Gerügt werden die Beteiligten der PR-Aktion „Tramp a Benz“ wegen Verstoßes gegen Transparenz und Absenderklarheit. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der Rat die Aberkennung des Cannes-Löwen 2011 in der Kategorie PR.
Presseinformation zum Download hier
Ratsbeschluss zum Download hier
29.07.2011
Agenturinitiativen müssen transparent sein: PR-Rat mahnt die Agentur BKP und deren
Lobbyinitiative NTSA e.V.
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) mahnt nach eingehender Prüfung die Agentur Bohnen Kallmorgen & Partner (BKP) und die von ihr gegründete Non-Toxic Solar Alliance e.V. (NTSA). Der DRPR stellt fest, dass bei der Außendarstellung von NTSA ein Fall fehlender Absendertransparenz vorliegt.
Presseinformation zum Download hier
Ratsbeschluss zum Download hier
22.03.2011
Fingierte Nutzerrezensionen verstoßen gegen Kodizes der PR-Branche – PR-Rat rügt Helmut Hoffer von Ankershoffen wegen verdeckter PR auf Amazon.de
Im September 2010 verfasste Helmut Hoffer von Ankershoffen, damaliger Geschäftsführer der WeTab GmbH, unter falschem Namen ausgesprochen positive Rezensionen für den vom eigenen Unternehmen
vertriebenen Tablet PC „WeTab“ auf der Kundenrezensionsplattform des Internethändlers Amazon. Aufgrund dieser bewusst durchgeführten verdeckten PR-Aktivität spricht der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) nach umfangreicher Prüfung eine Rüge gegen Herr Helmut Hoffer von Ankershoffen aus.
Presseinformation zum Download hier
Ratsbeschluss zum Download hier
23.11.2010
Auch bei pro-bono-Projekten müssen PR-Kodizes beachtet werden – PR-Rat rügt Dr. Astrid Nelke wegen verdeckter PR für Anbieter frühkindlicher Bildung in Presse und TV
Presseinformation zum Download hier
Ratsbeschluss zum Download hier
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